Vielfalt
Panzano in Chianti

Private Weintour zu drei Weingütern
in Panzano in Chianti

Dauer

rund 8 Stunden

Gruppe

privat, bis 6 Personen

Programm

3 Weingüter + Lunch

Start

ca. 9:00 Uhr

kostenlos · ca. 30 Minuten · per Video

Ein ganzer Tag in Panzano in Chianti – privat, nur für dich und deine Gruppe, bis zu sechs Personen. Wir besuchen drei Weingüter, verkosten ihre Weine, essen gemeinsam zu Mittag und lassen den Tag auf der Piazza ausklingen. Von neun Uhr früh bis zum letzten Glas bin ich dabei, rund acht Stunden. Panzano ist klein, aber oho. Die Wege sind kurz, und genau deshalb ist es hier möglich, an einem Tag drei Weingüter zu besuchen. Ohne Hetze.

Warum Panzano?

600 ha

Rebfläche

90 % plus

Nachhaltigkeit

23 Winzer

Unione Viticoltori

Rund 600 Hektar Rebfläche, mehr als 90 Prozent davon nachhaltig bewirtschaftet. Damit war Panzano der erste Biodistrikt Italiens, und dafür ist das Dorf bis heute weltweit bekannt.

Dazu kommt eine Dichte an hoch ausgezeichneten Weingütern, die man erst einmal finden muss.

Das Spannende daran: Sie sind alle verschieden.

Weingut 1

Ein kleiner Familienbetrieb, der seit Generationen so arbeitet, wie hier immer gearbeitet wurde.

Weingut 2

Ein größeres Haus, das nach vorne denkt, mit anderen Dimensionen und anderen Möglichkeiten.

Weingut 3

Und wieder ein kleines, das andere Böden und andere Lagen hat, andere Rebsorten pflanzt.

Wenn du diese drei an einem Tag hintereinander erlebst, verstehst du etwas, das man aus keinem Buch lernt: Wie sehr die Voraussetzungen bestimmen, was am Ende im Glas ist. Boden, Lage, Größe, Haltung – und die Menschen, die daraus ihre Entscheidungen treffen.

Und noch etwas: Wir kommen nicht als Besuchergruppe, die sich angemeldet hat. Ich kenne diese Betriebe und die Menschen dort seit vielen Jahren.

Wir sind willkommen, nicht nur angemeldet.

So könnte dein Tag aussehen

Das hier ist ein Beispiel, kein Programm. Wie dein Tag genau abläuft, besprechen wir vorher gemeinsam.

Einmaleins und Weingut 1

Am Vormittag

Wir treffen uns gegen neun auf dem ersten Weingut, einem familiengeführten Betrieb. Erst einmal einen Kaffee zusammen. Den Treffpunkt und einen Google-Maps-Link bekommst du vorab – Adressen sind hier in Italien manchmal eine Wissenschaft für sich. Und wenn ihr alle mitverkosten wollt: Ich empfehle dir gerne einen zuverlässigen Fahrer mit Van aus der Gegend.

Dann starten wir mit dem Chianti-Classico-Einmaleins. In rund 45 Minuten klären wir, was diesen Wein ausmacht: woher er kommt, welche Rebsorten drinstecken, was die Kategorien bedeuten und welche Regeln dahinterstehen. Verständlich, ohne dass es akademisch wird. Du sollst mit einem Aha herauskommen, nicht mit einem Puh. Dazu verkosten wir vier Weine, die genau das zeigen, worüber wir gerade gesprochen haben. Und jede und jeder bekommt das Heftchen in die Hand, zum Nachlesen und für die Notizen des ganzen Tages.

Danach lernen wir das Weingut kennen. Meistens führt uns die Inhaberin oder der Inhaber selbst, manchmal jemand aus dem Team, der für die Weine verantwortlich ist. Wir gehen hinaus in die Weinberge, wenn das Wetter mitspielt, und in den Keller. Wir lassen uns Zeit, und du kannst alles fragen. Wenn ich sehe, dass Fragezeichen auftauchen, frage ich für dich nach.

Mittag

Wir essen direkt am Weingut, drei Gänge, für alle dasselbe Menü. Unverträglichkeiten und Allergien gebe ich vorher weiter, sag mir einfach Bescheid. Oft kommt das Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Weine des Hauses stehen mit auf dem Tisch, und wir probieren, was zu welchem Gericht passt. Ich erzähle dir dabei nicht nur von den Weinen, sondern auch von den Gerichten – die toskanische Küche und dieser Wein sind miteinander gewachsen, das schmeckt man.

Mittagessen Toskanisch

Weingut 2 und Weingut 3

Wir fahren ein paar Minuten weiter zu einem größeren Weingut. Wieder Weinberg, Keller, Verkostung, wieder jemand, der dort täglich mit dem Wein arbeitet. Und plötzlich sind die Dimensionen ganz andere – andere Mengen, andere Technik, andere Entscheidungen.

Dann noch ein drittes Weingut, wieder klein, aber mit einer ganz anderen Ausrichtung als das vom Vormittag: andere Böden, andere Lagen, andere Rebsorten, eine andere Vorstellung von Wein.

Am Nachmittag

Piazza

Wir fahren auf die Piazza von Panzano und nehmen in der Enoteca am Platz noch ein Glas zusammen. Wir lassen den Tag Revue passieren, klären, was noch offen ist, und lassen die Seele ein bisschen baumeln.

Zum Abschluss

Variante

Dario Cecchini

Wenn du magst, tauschen wir das dritte Weingut gegen einen Besuch bei Dario Cecchini – oder wir essen gleich bei ihm zu Mittag. Was dir lieber ist, besprechen wir vorher.

Dario ist der wohl berühmteste Fleischer Italiens, bekannt aus der Netflix-Serie „Chef's Table", und er hat sein kleines Imperium mitten in Panzano. Wenn er nicht gerade im Flugzeug nach Brasilien, in die USA oder nach Australien sitzt, um dort die Bistecca Fiorentina zu zelebrieren, trifft man ihn fast immer in seiner Macelleria.

Was ihn ausmacht: Er hat vor vielen Jahren begonnen, bei den älteren Frauen der Gegend nachzufragen, wie sie die Dinge früher gemacht haben. Viele dieser Rezepte waren nie aufgeschrieben. Genau die hält er am Leben – Rind und Schwein, bodenständig, traditionell. Und es passt hervorragend zu den Weinen der Region.

Essen kann man bei ihm auch. Wenn du magst, setzen wir uns dort gemeinsam an den Tisch. Und vieles davon kannst du mitnehmen oder dir nach Hause schicken lassen.

Ein Besuch bei ihm ist ein Einblick in eine positiv leicht verrückte Fleischwelt. Ganz nach seinem Motto:

Carne Diem.

PASST

Für dich, wenn du wenig Zeit hast und trotzdem verstehen willst, wie unterschiedlich Chianti Classico sein kann. Wenn du lieber tiefer gehst, als viele Orte abzuhaken. Und wenn du Lust hast, die Menschen kennenzulernen, die hinter den Weinen stehen.

Vorwissen brauchst du keines. Wir starten bei null, und niemand muss hier etwas beweisen.

FÜR WEINPROFIS

Wenn du dagegen als Sommelière, Weinhändler oder Winzerin kommst und fachlich in die Tiefe willst – Böden, Lagen, Ausbau –, dann gehen wir genau dorthin. Sag mir das im Kennenlerngespräch, dann stelle ich den Tag entsprechend zusammen.

EHER NICHT

Eher nicht passt dieser Tag für Familien mit kleineren Kindern. Ein Tag auf Weingütern mit langen Gesprächen und Verkostungen wird für Kinder ziemlich schnell ziemlich langweilig, und das sage ich lieber vorher als hinterher.

Für wen dieser Tag passt

“Nina öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben”

Mit Nina haben wir Chianti Classico wirklich verstanden – und lieben gelernt. Ihre Touren sind mehr als Weinverkostung: Sie verknüpft Geschichten, Landschaft, Wetter, Böden und Persönlichkeiten zu einem Gesamtbild, das bleibt. Jeder Besuch fühlt sich besonders an, weil Nina Türen öffnet, die anderen verschlossen bleiben – und weil man mit ihr nicht nur Wein, sondern eine ganze Region erlebt.

Steffi Dahncke, Hamburg

“I felt like part of a real wine family in Tuscany”

What an experience! Nina opened up a whole new world for me – with so much heart, knowledge, and passion that I couldn't help but get swept up in it. Suddenly I not only understood wine, but truly felt connected to the people behind it. I felt like part of a real wine family. Just wow!

Angelita H. Eriksen, Lofoten Seaweed, Norwegen

Was Gäste sagen

Häufig gestellte Fragen