Klein, aber oho: Meine Ape Carlotta!

Klein, aber oho: Meine Ape Carlotta!

Wer schon einmal mit einer Ape gefahren ist oder gar selbst einen dieser rollenden Pizza-Flitzer sein Eigen nennen darf, der weiß, dass eine Ape etwas ganz Besonderes ist und nicht bloß ein fahrender Untersatz. Denn jede Ape hat ihren ganz eigenen Stil und ihre spezielle Persönlichkeit. So wie meine Nina in Chianti-Ape, mit der ich die Gegend um Panzano in Chianti unsicher mache. Übrigens: Meine Ape ist eine echte Diva und ich habe sie auf den Namen Carlotta getauft.

Mein kunstvolles Kultfahrzeug

Bereits vor einigen Jahren hat mir mein Mann die Ape geschenkt – bemalt mit den berühmten Chianti Classico-Strichmännchen des Panzaneser Künstlers Luca Carfagna. Erst vor Kurzem hat Luca jetzt auch noch den „Taufnamen“ Carlotta auf dem Kofferraumdeckel verewigt. Wer mit offenen Augen in und um Panzano unterwegs ist, wird die Weintrauben tragenden und pressenden und Wein trinkenden Strichmännchen in rot-schwarz nicht nur auf meiner Ape entdecken: Sondern auch auf Straßenschildern, auf Wänden in Lokalen – oder eben auf fahrbaren Untersätzen aller Art…

Eines der letzten Abenteuer: Ape fahren auf italienischen Straßen!

Wer jetzt aber glaubt, dass meine Ape, nur weil sie einen wohlklingenden Namen hat und hübsch bemalt ist, auch immer nett zu mir ist, der täuscht sich gewaltig! Manchmal ist sie so bockig, wie ein störrischer Esel: Zum Beispiel, wenn der Rückwärtsgang mal wieder nicht rein will. Da kann man im nicht-klimatisierten „Cockpit“ ganz schön ins Schwitzen kommen. Gott sein Dank hat mir mein Freund Guido von der Fattoria Le Fonti unlängst einen kleinen Ventilator aufs Armaturenbrett montiert, der für einen Hauch Abkühlung sorgt. Und einen kühlen Kopf brauche ich, wenn ich mit meiner Carlotta über die Straßen von Panzano, die sich nicht überall unbedingt in einem Top-Zustand befinden, rumple. Immerhin vollbringt man in einer Ape, die ja nur ein Vorderrad hat, bei jedem Schlagloch und jeder Bodenwelle einen echten Balanceakt – und manchmal sogar richtige Weitsprünge.

Manchmal sind die Straßen zum Wein im Chianti auch holprig

Von der zweirädrigen Vespa-Schwester zur dreirädrigen Ape 50

Im Jahr 1947 kam die Dreirad-Transporter-Serie ein Jahr nach ihrer „Schwester“, der Vespa, auf den Markt. War der Urtyp der Ape noch eine Vespa mit Ladefläche, bei der sich der Motor unter dem Sitz befand, so wurde 1969 die Ape 50 vorgestellt. Dieses Kleinkraftrad mit den so typischen drei Rädern wird auch heute noch genauso wie damals gebaut. Das unverwechselbare Design, die Wendigkeit und die Sparsamkeit in Unterhalt und Verbrauch machten sie in den 60er- und 70er-Jahren zum idealen Lastentransporter für die engen italienischen Gassen. Heute erlebt das dreirädrige Kultfahrzeug gerade ein Revival – als Eiswagen, als mobile Bar oder als kompakter Eventstand. Und auch an Carlotta wurde schon so jede Menge gepimpt, geschraubt und gebastelt. Meine Idealvorstellung: Meine Ape als voll funktionsfähiger, mobiler Weinverkostungsstand, mit dem ich durch das Chianti Classico flitzen und die Menschen überall die köstlichen Weine von www.NinaInChianti.com kosten lassen kann! Aber bis es so weit ist, müssen wir wohl noch ein bisschen Hand an die flotte Lady legen…

Nina in Chianti mit ihrer Ape Carlotta

Aber sollte mich mal jemand mit Carlotta „on tour in Panzano“ sehen: Schießt ein Foto und schickt es mir an nina@ninainchianti.com! Für jedes Carlotta-Foto gibt´s von mir eine kleine Überraschung für euch!

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